Ökumene

Wie grundsätzlich in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) hat auch in unserer Evangelischen Christusgemeinde Brauweiler-Königsdorf die Pflege der ökumenischen Gemeinschaft eine hohe Bedeutung. Sprachen beim ersten Kirchentag in Köln im Jahr 1965 leitende Geistliche beider Kirchen erstmals miteinander, so ist heute die Ökumene (griech. oikoumene, Erdkreis, die ganze bewohnte Erde) ein gelebtes Miteinander.

Unsere Gemeinde teilt ihr Gemeindegebiet sowohl mit der katholischen Pfarreiengemeinschaft Brauweiler-Geyen-Sinthern wie auch mit der katholischen Pfarrgemeinde St. Sebastianus in Königsdorf. Mit beiden katholischen Gemeinden besteht eine langjährige Tradition guter Zusammenarbeit.

Unsere regelmäßigen Treffen auf Ökumene-Ebene sind strukturiert und lassen daher neben wiederkehrenden Themen Raum für Projekte und frische Impulse. Wenn Sie Interesse an unserer Ökumene haben oder sich für einzelne Projekte interessieren, finden Sie hier für den Einstieg wissenswerte Informationen über Organisationen und Arbeitsweisen.

Unsere ökumenische Vernetzung zeigt sich durch Zusammenarbeit und Mitträgerschaft in zahlreichen Organisationen und Einrichtungen und in vielfältigen thematischen Engagements.

Hier die regelmäßigen Aktivitäten in der Übersicht:

Ökumene in Brauweiler

Auf Ortsebene sind wir uns mit den katholischen Schwestergemeinden sehr nahe. Bei der Amts- und Abendmahlsfragen gibt es sicherlich weiterhin offene Fragen.

Unsere Ökumene-Sitzungen finden regelmäßig statt. Die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer und das katholische Seelsorge-Team treffen sich mehrmals im Jahr für gemeinsame Absprachen und Planungen.

Über einen gemeinsame Öffentlichkeitsarbeits-Verteiler wird über besondere Gottesdienste, Veranstaltungen oder Konzerte informiert.

Ökumene in Königsdorf

Die evangelischen und katholischen Christinnen und Christen in Königsdorf verbindet eine lange Tradition intensiver Zusammenarbeit, die sogar in der Unterzeichnung einer offiziellen ökumenischen Partnerschaftsvereinbarung mündete.

Nicht nur durch die räumliche Nähe der Christuskirche und des Hildeboldzentrums gibt es eine enge Verbundenheit und „kurze Wege.“

Die Gemeinden feiern regelmäßig gemeinsame Gottesdienste und Andachten, zum Beispiel am Weltgebetstag, zum Erntedanktag, zum Buß- und Bettag und am Ostersonntag die ökumenische Andacht am Osterfeuer. Bei einigen dieser Gottesdienste wird gemeinsam das Agape-Mahl gefeiert. Bei anderen Gottesdiensten, wie dem am Erntedanktag, bleiben wir auch „einfach so“ nach dem Gottesdienst zusammen, um miteinander zu essen und zu erzählen.

Natürlich gibt es auch ökumenische Gottesdienste mit der Johannes-Grundschule zur Einschulung, zum Ende der Schulzeit und in der Adventszeit.

Gemeinsam laden wir die Neuzugezogenen beider Konfessionen zu einem Empfang ein.

Im Ökumenischen Gespräch Königsdorf treffen sich evangelische und katholische Christinnen und Christen, um gemeinsam aktuelle Glaubensfragen oder biblische Themen zu erkunden und zu diskutieren. Spannend wird es besonders dann, wenn sich aus den unterschiedlichen Traditionen heraus verschiedene neue Blickwinkel und Verständniszuwachs ergeben.

Ein besonderes spirituelles Angebot ist das ökumenische „Gebet der Sammlung“, das regelmäßig in der Christuskirche oder der Hildeboldkirche stattfindet.

Es gibt zwei große ökumenische Projekte, die in den gesamten Stadtteil Frechen-Königsdorf ausstrahlen. Zum einen wird das ökumenische Magazin „IM TEAM“ zwei Mal im Jahr an alle (!) Haushalte verteilt. In diesem Magazin schreiben Königsdorfer für Königsdorfer über lokale, soziale und kirchliche Themen.

Zum anderen wirkt „miteinander-füreinander“, die Ökumenische Nachbarschaftshilfe Königsdorf als Netzwerk für Begegnung und Unterstützung im ganzen Stadtteil – unabhängig von der Religionszugehörigkeit derer, die im Netzwerk aktiv sind oder Unterstützung suchen.